Herzlich willkommen an der Ferdinand-Tönnies-Schule Husum

Berufsorientierung (BOP) 2017

Für den 8. Jahrgang ging es vom 06.11. bis zum 16.11.2017 in das Berufsorientierungsprogramm (BOP) ins TSBW in Husum. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aus 14 verschiedenen Gewerken (z.B. Gartenbau, Elektro, Metall, Holz, Raumausstattung, …) sechs Favoriten auszuwählen, von denen sie letztlich drei ausprobieren konnten.

Pro Gewerk hatten sie 2,5 Tage Zeit (2 x von 08:00 – 16:00Uhr, 1x von 08:00 – zur Mittagspause), um einen kleinen Einblick in die Grundlagen des jeweiligen Bereiches zu bekommen. Es wurde gehämmert, gehobelt, geschliffen, genäht, gelötet, gekocht, geputzt, gepflanzt und vieles ausprobiert.

Einigen haben diese Tage durchaus geholfen, sich für eine Berufsrichtung zu entscheiden oder auch klar zu sagen, dass dies nicht der richtige Berufsweg für sie ist. Es hat sich also gelohnt, weshalb wir dem TSBW für den umfassenden Einblick in die Berufe herzlich danken!

28.01.2016

Die Beauftragten für Berufsorientierung trafen sich am 28. Januar 2016 in der Ferdinand-Tönnies-Schule um eine Neuerung im Bereich der Berufsorientierung (BO) zu besprechen: Die Einführung eines Berufswahlsiegels.

Referent an diesem Tag war Herr Lorenz Gaede, Landesprojektleiter des Ministeriums. Herr Gaede erläuterte den Anwesenden u. a. die Kriterien und das Bewerbungsverfahren.

Der Termin wurde auch genutzt, um Herrn Christian Thomsen als neuen Kreisfachberater für Berufsorientierung in Nordfriesland vorzustellen.

Die Schulrätin, Frau Finger (vor der Leinwand), verfolgte die Veranstaltung aufmerksam.

Nachbericht zur 4. Ausbildungsmesse der FTS-Husum

Am Samstag, den 26.11.2016, fand zum vierten Mal die Ausbildungsmesse der Ferdinand-Tönnies Schule in Husum statt. Von 10.00 bis 13.00 Uhr stellten sich 19 regionale Unternehmen und Institutionen, wie die Berufsberatung oder die Handwerkskammer Flensburg, unseren Schülerinnen und Schülern vor.

Für die ca. 220 Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klassen handelte es sich um eine schulische Pflichtveranstaltung. Eingeladen wurden zudem ihre Eltern, Familienangehörige und Freunde.

Im Vorfeld der Ausbildungsmesse haben die Schülerinnen und Schüler einen Themenhefter zur Vorbereitung auf den 26.11. im Unterricht und zu Hause bearbeitet. So sollten sie u.a. im Internet recherchieren, welche Unternehmen/ Institutionen in welchen Bereichen ausbildet (bzw. worin und worüber sie beraten und informieren) oder Steckbriefe über für sie interessante Ausbildungsberufe erstellen. Vor dem Beginn der Messe erhielten unsere Schülerinnen und Schüler zudem einen Erkundungsbogen, der ihnen als Leitfaden für den Messerundgang diente.

Nachdem die Unternehmen und Institutionen am Freitagnachmittag und Samstagmorgen ihre Räume kreativ, informativ und sehr schülerorientiert gestaltet haben, begann um 10.00 Uhr der erste große Ansturm unserer Schülerschaft und Gäste. Sie hatten die Möglichkeit, sich über die Unternehmen/ Institutionen, Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten sowie Karrierechancen zu informieren. Besonders anerkannt und gelobt wurden bereits während der Veranstaltung die vielen anschaulichen und zum Mitmachen anregenden Aktivitäten und Sonderveranstaltungen der Aussteller sowie die (interaktiven) Präsentationen zu verschiedenen Themen (Unternehmensvorstellung, Bewerbungstraining, usw.). Ein Highlight war für viele die Hebebühne zur Simulation der Arbeit an einer Windkraftanlage von SENVION oder die vielen praktischen Übungen samt fachgerechter Kleidung des Klinikums Nordfriesland.

Nach dem ersten Ansturm bei den meisten Messeausstellern von 10.00 bis 10.45 Uhr, setzte eine kleine Ruhephase von ca. 30 Minuten ein, in der eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern sowie unserer weiteren Gäste die geöffnete Mensa nutzte, um ein kaltes oder warmes Getränk zu sich zu nehmen, etwas zu essen und sich untereinander auszutauschen. Viele nutzten die Zeit dazu, ihre ersten Eindrücke zu verarbeiten und weitere Pläne für den Messebesuch zu schmieden. Ab 11.30 Uhr kam wieder viel Bewegung in die Flure, Pausenhallen und Klassenzimmer. Die Schülerinnen und Schüler machten sich zu einem zweiten und intensiveren Rundgang auf, besuchten die Sonderaktionen und informierten sich tiefergehend.

Als Fazit lässt sich ziehen, dass viele Schülerinnen und Schüler sich aufgrund der völlig anderen Nutzung „ihrer“ Klassenräume zunächst neu orientieren mussten und gefordert waren, ihre inneren Hemmschwellen zu überwinden, um die Aussteller anzusprechen. Dieses gelang im Laufe der Zeit immer besser, so dass am Ende sowohl sie selber als auch ihre Eltern und die Unternehmen und Einrichtungen von einer sehr produktiven und gewinnbringenden Veranstaltung sprachen. Wie auch in den letzten Jahren bestand der Reiz und das Besondere dieser Messe darin, dass sich keine großen Menschenmassen an die Messestände drängten, sondern einzelne Personen oder Kleingruppen nach und nach die Aussteller besuchten und sich eingehend informierten. So nutzten viele Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs bereits jetzt die Möglichkeit, sich über das Bewerbungsverfahren und die Durchführung ihres ersten Betriebspraktikums zu informieren oder ihre Bewerbungsmappe dafür abzugeben.

Und obwohl der Termin für die nächste Runde im Jahr 2017 noch nicht feststeht, haben bislang alle Aussteller, mit denen ein kurzes Gespräch zum Ende hin zu Stande kam, deutlich und sehr freudig geäußert, wieder dabei zu sein zu wollen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

  • dem Karrierecenter und der Ausbildungswerksatt der Bundeswehr
  • dem Theodor-Schäfer-Bildungswerk
  • CG Christiansen
  • Nord-Ostsee-Automobile
  • der Nord-Ostsee-Sparkasse
  • Senvion
  • CJ Schmidt
  • Topf Baubeschläge
  • der Husumer Volksbank
  • Georg C. Hansen
  • Hansewerk AG
  • der Handwerkskammer Flensburg
  • der Kreisverwaltung Nordfriesland
  • der Barmer GEK
  • dem Klinikum Nordfriesland
  • dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN)
  • Gartenschön Knut Hansen
  • Herrn Schepler (Berufsberater)
  • Me2be / Brandpublishers (Magazin Rund um das Thema Ausbildung und Studium)

Einen Bericht über die Ausbildungsmesse von Me2be finden Sie hier:

http://me2be.de/berufsorientierung-ganz-praxisnah/


Florian Borck
(Beauftragter für die Berufs- und Studienorientierung an der FTS-Husum)

Nachbericht zum BOP im Theodor-Schäfer-Bildungswerk


Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs unserer Schule durften im Oktober und November 2016 am Berufsorientierungsprogramm (BOP) im Theodor-Schäfer-Bildungswerk teilnehmen. Dabei erlebten sie eine sehr praxisorientierte Seite der Berufsorientierung kennen und konnten vielfältige Erfahrungen sammeln.

Zunächst fand im Zeitraum vom 07. bis 14.10.2016 eine jeweils dreitägige Potentialanalyse statt. Auf kleine Gruppen verteilt erhielten unsere Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben, bei denen sie problemlösend, eigenständig oder gemeinsam als Team agieren sollten. Während der Bearbeitung der Aufgaben und Ergebnispräsentation wurden sie durch aufmerksame pädagogische Fachkräfte betreut und beobachtet. Die von letzteren gemachten Beobachtungen fließen in eine Stärken-Analyse ein, die den Schülerinnen und Schülern aufzeigen soll, was sie bereits – gemessen an den Anforderungen der Berufswelt – gut können.

Dem folgte vom 07. bis 18.11.2016 der Werkstattunterricht in den verschiedenen Gewerken des TSBWs. Vorab durften die Schülerinnen und Schüler drei aus 12 Berufsfeldern bzw. Gewerken wählen, in die sie hineinschnuppern möchten. Hierzu gehörte u.a. der Bereich Hotel & Gaststätte, Holz, Metall, Garten, IT, Elektro oder Wirtschaft & Verwaltung. Jeweils drei bis vier Tage hatten unsere Schülerinnen und Schüler daraufhin die Möglichkeit, diese Bereiche auszuprobieren. Mit der entsprechenden Arbeitskleidung und den benötigten Arbeitsmitteln oder Werkzeugen ging es dann an die Arbeit, so wurden beispielsweise in der Holzwerkstatt Koffer gebaut oder in der Kfz-Werkstatt Reifen gewechselt.

Unseren Schülerinnen und Schülern hat es besonders gut gefallen, etwas Neues ausprobieren zu dürfen, praktisch zu arbeiten und etwas Fachbezogenes zu lernen. Sie haben Einblicke in das Berufsleben gewonnen, verschiedene Tätigkeiten kennengelernt und Ideen für ihre (berufliche) Zukunft entwickelt. Basierend auf den vielfältigen Erfahrungen haben unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Erkenntnisse gewonnen, z.B. was sie später (nicht) machen möchten, welche Stärken und Interessen sie haben und in welchem Bereich sie im Frühjahr vertiefend ihr Betriebspraktikum in einem anderen Unternehmen absolvieren möchten. Und, um es mit den Worten eines Schülers auszudrücken, folgendes festgestellt: „Schule ist voll Luxus“.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Ausbildern und Betreuern für die Mühe und Geduld und ganz besonders bei Frau Elsholz und Frau Zworski-Bergmann für die gute Zusammenarbeit!

Florian Borck
(Beauftragter für die Berufs- und Studienorientierung an der FTS-Husum)